In einer neuen Folge unserer beliebten Rubrik stellen wir euch heute die sehr sympathische Lerngruppenleiterin der 7a vor. Viel Spaß beim Interview mit Frau Böhmer!

Ernschtle: Waren Sie in der Schule der Klassenclown, Streber, der Coole oder der Normalo?

Frau Böhmer: Ich glaube eher der Normalo.

Ernschtle: Wie war ihr Notendurchschnitt?

Frau Böhmer: 1,9

Ernschtle: Was würden Sie wohl beruflich machen, wären Sie nicht Lehrerin geworden?

Frau Böhmer: Ah das ist eine gute Frage! Das Ding ist, dass ich früher schon immer Lehrerin werden wollte und deswegen wahrscheinlich gar nicht so viel über Alternativen nachgedacht habe. Was ich früher auch mal überlegt habe, war Innenarchitektin, weil ich das irgendwie cool fand, habe das dann aber auch wieder relativ schnell verborgen.

Ernschtle: Wie stehen sie zur Freigabe von Cannabis?

Frau Böhmer: Ich finde das richtig. Ich finde es ist an der Zeit das freizugeben, weil ich denke, wenn Alkohol erlaubt ist sollte Cannabis auch erlaubt sein. Wichtig ist aber auch, dass es nicht missbraucht wird. Dazu wären Infoveranstaltungen wie Suchprävention wichtig.

Ernschtle: Mit welchen Kollegen/Kolleginnen würden sie gerne in den Urlaub fliegen?

Frau Böhmer: Ahh! Tatsächlich haben Frau Onnasch und ich schon überlegt ob wir in den Urlaub gehen.

Ernschtle: Ah, echt?

Frau Böhmer: Ja, wir hatten mal überlegt ob wir in den Osterferien zusammen verreisen aber wir wissen noch nicht wohin.

Ernschtle: Und wenn sie so einen Gruppenausflug machen würden mit mehreren Lehrern?

Frau Böhmer: Was ich auch cool finde ist, mit der Frau Alva und der Frau Meier und Frau Onnasch so ein…

Ernschtle: … Mädchenurlaub?

Frau Böhmer: Ja genau! Das wäre dann so eine Girls Tour.

Ernschtle: Was machen sie in ihrer Freizeit?

Frau Böhmer: Wenn nicht gerade Corona ist, sehr gerne etwas mit Freunden unternehmen, reisen, wandern und sonst bin ich ziemlich viel auf Netflix unterwegs.

Ernschtle: Was für Bücher lesen Sie am liebsten?

Frau Böhmer: Am liebsten englische Romane. Ich lese mehr englische Sachen als auf deutsch. Und was ich ziemlich cool finde sind zum Beispiel Dystopien, wo so eine Welt dargestellt ist wie sie nicht sein sollte, zum Beispiel wie es jetzt weitergeht, wenn es mit dem Klimawandel nach hinten losgeht oder wo solche Szenarien beschrieben werden. Sich darüber Gedanken zu machen, finde ich ziemlich cool.

Ernschtle: Drei Wörter, die ihre Kindheit beschreiben?

Frau Böhmer: Unbeschwert, schön und geborgen.

Ernschtle: Welche Sprachen würden sie gerne sprechen und warum genau diese?

Frau Böhmer: Spanisch. Ich bin ja Englisch und Französisch-Lehrerin und leider ist mein Spanisch ziemlich eingerostet. Ich finde es ist eine sehr schöne Sprache vor allem, wenn man dann in den Urlaub geht und sich mit anderen Menschen unterhalten kann.

Ernschtle: Wie denken Sie sieht die Welt in 50 Jahren aus?

Frau Böhmer: Ich bin da ehrlich gesagt nicht so optimistisch. Ich glaube, dass der Klimawandel leider katastrophale Auswirkungen haben wird. Ich hoffe, dass die Menschheit bis dahin Wege gefunden hat sich damit irgendwie zu arrangieren. Ich denke manchmal nicht so optimistisch über unsere Zukunft, da bin ich ehrlich. (das Interview hat vor Putins Krieg in der Ukraine stattgefunden. Wahrscheinlich wäre Frau Böhmers Ausblick heute noch viel negativer; Anm. d. Red.)

Ernschtle: Mit wem würden sie für einen Tag ihr Leben tauschen wollen?

Frau Böhmer: Ich würde auf gar keinen Fall mein Leben mit einer berühmten Person tauschen wollen, weil ich das nicht so gut fände im Rampenlicht zu stehen, Das wäre mir viel zu viel Stress.

Ernschtle: Danke für das nette Interview.