Seit 19 Jahren schon finden in Karlsruhe die Independent Days statt, ein internationales Film-Festival. Zum ersten Mal dabei, dürfen wir vom Ernschtle-Team die nächsten Tage einen Blick hinter die Kulissen eines solchen Filmfestivals werfen. Auf Initiative von Herrn Jörg Schumacher (Stadtmedienzentrum Karlsruhe) und Festivalleiter Herr Dr. Oliver Langewitz wurden wir „gebucht“ um kurze Filme und Blogbeiträge zusammenzutragen. So etwas machen wir ja immer gerne…

Los ging es am Mittwoch, den 05. April mit dem mit 2.500 € dotierten Filmpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe. Fünf Filme standen dabei zur Auswahl. Während sich Imran und Mihriban die Filme anschauten, haben Dima und Emre ein Interview von mir mit Herrn Dr. Langewitz aufgenommen. Hier habe ich erfahren, dass die Independent Days klein angefangen haben. Ein paar Studenten vom KIT, inclusive Oliver, haben das Festival 1998 initiiert. Nachdem sie dann mit dem Studium fertig waren, haben sie sich entschlossen das Filmfestival fortzuführen. Sie sind durch die Karlsruher Kulturszene getingelt und hatten auch zwei, drei verschiedene Spielstätten bis sie dann 2006 in der heutigen Spielstätte gelandet sind, der Schauburg, Karlsruhes ältestes und schönstes Kino. Bis heute finden die Independent Days immer noch in der Schauburg statt. Klar, wer will da schon weg?

Die Independent Days haben einst mit 40 Filmen gestartet – 2017 sind es sage und schreibe164! Dr. Langewitz erzählte uns von den der zeitintensiven Vorbereitungszeit, denn bis zu 1.500 Filmen werden jährlich eingereicht. Eine echte Mammutaufgabe für das Komitee, bestehend aus etwa 30 Kunstschaffenden und Filmemacher aus ganz Deutschland. „Vor dem Festival ist vor dem nächsten Festival“, so der Festivalleiter. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für nächstes Jahr, wenn dann die 18. Independent Days stattfinden werden.