Einer der ├Ąltesten Wettbewerbe des Kultusministeriums ist der landesweite Sch├╝lerzeitungwettbewerb. Den gibt es seit ├╝ber 30(!) Jahren und ist nach wie vor sehr beliebt bei den Sch├╝lerzeitungsredaktionen im Lande. 70 Redaktionen haben sich dieses Jahr mit ihrer Sch├╝lerzeitung vom Schuljahr 2018/2019 beworben.


ÔÇ×Ich kann allen Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern nur empfehlen, bei der Sch├╝lerzeitung mitzuarbeiten. Gerade in Zeiten von Fake News ist ein kompetenter Umgang mit Medien wichtigÔÇť, meinte Staatssekret├Ąr Schebesta, der die Auszeichnung vornahm. ÔÇ×Zudem sammelt man durch die Mitarbeit in der Sch├╝lerzeitung wichtige Erfahrungen, die einem sp├Ąter im Studium oder in der Ausbildung zu Gute kommen.ÔÇť
Die Jury, bestehend aus SMV-Beauftragten und je einem Vertreter des SWR, der Jugendstiftung Baden-W├╝rttemberg, der Jugendpresse Baden-W├╝rttemberg und des Landessch├╝lerbeirats, hatte die Qual der Wahl. Die Auswahl erfolgte anhand inhaltlicher Kriterien, zum Beispiel die Themenvielfalt, die journalistischen Stilformen oder die Gestaltung des Titelblatts.


Wir selbst wurden dieses Mal Dritter und ehrlich gesagt waren mit Platz 3 nicht ganz zufrieden. Klar, dabei sein ist alles, aber wir hatten uns schon etwas mehr erhofft ÔÇô immerhin haben wir f├╝nf Jahre lang in Folge immer den ersten Platz nach Hause geholt. Nur letztes Jahr wurden wir Zweiter. Nun Dritter. Objektiv betrachtet, waren die vor uns platzierten Sch├╝lerzeitungen alles andere als besser, aber vielleicht sollte auch mal jemand anderes gewinnen. Wir wissen es nicht und werden es nie erfahren. Was wir aber wissen: Wir machen weiter wie bisher und wollen n├Ąchstes Jahr auf den ÔÇ×ThronÔÇť zur├╝ck.


Die Begr├╝ndung der Jury liest sich jedenfalls sehr positiv:
ÔÇ×Die Sch├╝lerzeitschrift ÔÇ×ErnschtleÔÇť zeichnet sich durch ihre Vielfalt und Ausgewogenheit der Themen aus. Ein farbenfrohes Design l├Ądt dazu ein, in der Zeitschrift zu st├Âbern. Mit dem Titelthema ÔÇ×Sich engagierenÔÇť treffen die Redakteure den Nerv der Zeit, sei es bei fridaysforfuture, dem Christopher Street Day oder der Erinnerung an Auschwitz.
Positiv hervorzuheben ist au├čerdem die Crossmedialit├Ąt, die den Leser in die Welt der Videos entf├╝hrt. Das Ernschtle ├╝berzeugt mit seiner Gesamtheit als Sch├╝lerzeitschrift.ÔÇť