„Es fing nicht mit Gaskammern an. Es fing an mit einer Politik die von WIR gegen DIE sprach. Es fing an mit Intoleranz und Hassreden. Es fing an mit der Aberkennung von Grundrechten. Es fing an mit brennenden Häusern. Es fing an mit Menschen die einfach wegschauten.“

Starke Worte aus unbekanntem Munde. Doch was ist mit diesem Zitat eigentlich gemeint? Dieses Zitat zur Nazi-Zeit (gefunden auf Facebook) beschreibt wie Hitler erst so weit kommen konnte. Es fing damit an, dass er nicht ernst genommen wurde. Man dachte sich nicht viel wenn man derartige Hassreden hörte, da es Hass leider überall auf der Welt gibt, auch damals schon. Man dachte sich nicht viel wenn sie sich gegen jemand anders wendeten – denn man selbst war es ja nicht. Man dachte sich nicht viel, da er zunächst noch keine Macht zu besitzen schien, mit der er seine Taten verwirklichen konnte. Man dachte sich nicht viel, weil das nicht das eigene Problem war. Doch gerade durch diese Ignoranz, die viel zu lange anhielt, kam es dazu, dass er mehr und mehr Anhänger fand, mehr und mehr Macht bekam, mehr und mehr seinen Hass und seine Intoleranz gegenüber anderer zur Geltung brachte. Und als er letzten Endes dann auch die entsprechenden Machtmittel besaß, was konnte man selbst als machtloser Bürger noch ausrichten? Viel. Viel wäre die Antwort gewesen, hätte man rechtzeitig gehandelt. Man hätte protestieren können und ganz bewusst eingreifen. Als Hitler dann Reichskanzler war, war Widerstand kaum noch möglich. Doch davor hätte dieser tatsächlich Chancen auf Erfolg gehabt.

Auch in unserer heutigen Zeit gibt es nun wieder Hassreden, gibt es Intoleranz, gibt es Menschen, die noch immer nicht begriffen haben, dass wir ALLE Menschen sind. Menschen, die Rechte wollen und verdienen. Und auch heute wird weggeschaut, und auch heute ist es nicht jemandes Sache solange es einen nicht persönlich betrifft. Doch sind wir alle Menschen, Menschen die einander Hilfe brauchen da wir alleine nicht stark sind. Man sollte denen helfen, denen man helfen kann, ob es nun ums Verhindern des Niedermachen einer Minderheit geht oder einfach nur vielleicht jemand anderem in der Bahn, der es nötiger hat, einen Platz frei zu machen. Wir sollten uns alle helfen und unterstützen. Hassreden und Intoleranz wird es immer geben. Doch wegschauen ist das Schlimmste was man tun kann. Schaut also hin. Und nicht weg! Achtet auf das, was andere tun und greift ein wenn es zu weit geht. Tut es solange es noch nicht zu spät ist. Nicht, dass irgendwann in ferner Zukunft jemand unserer Generation den Vorwurf machen kann, nichts getan zu haben.