Egal ob aus dem Radio, vom Plakat oder von einem seiner Konzerte. Jeder hat den Namen schon mal irgendwo gehört. Udo Lindenberg.
Der 73-jähriger Sänger, geboren in einem kleinen Kaff in NRW, ist nicht nur einer der bekanntesten und erfolgreichsten Rockmusiker Deutschlands, sondern auch Schriftsteller und Kunstmaler. Mittlerweile lebt Lindenberg im Hamburger Hotel Atlantic.

Sein Weg nach oben war oft holprig, aber er hat es geschafft und nie aufgegeben. Den besten Blick in Udos Leben bekommt man in dem neuen Film „Lindenberg! Mach dein Ding“, der aktuell auch im Autokino am Messplatz gezeigt wird. Die Ernschtle Redaktion und ich waren dieses Jahr auf Redaktionsausflug in Hamburg und haben uns den Film für euch angeschaut.

Kommen wir zur Handlung des Films. Udo Lindenberg wurde im Jahr 1946 geboren und wächst in der Nachkriegszeit in Gronau auf, einem kleinen Kaff in Norddeutschland. Er lebt mit seinen zwei Schwestern, seiner Mutter und seinem Vater in einer Wohnung. Sein Vater ist ein alkoholsüchtiger und unglücklicher Klempner. Er wollte eigentlich etwas anders werden, aber alle Lindenberger-Männer waren Klempner, also wurde er auch einer. Udo sollte denselben Beruf wie sein Vater erlernen, aber er wollte sich lieber mit der Musik beschäftigen. Schon früh hatte er angefangen Schlagzeug zu spielen, seine große Leidenschaft.
Als er alt genug war fing er an abends in einer Bar zu spielen. Nebenbei machte er eine Lehre als Kellner um auf See zu fahren. Mit 17 bekommt er ein Angebot bei der US-Armee in Libyen Musik zu machen. Diese Situation scheitert kläglich beim Versuch als Sänger.

Mit 22 geht er nach Hamburg, dort beginnt sein Weg nach oben. Er tritt erstmals in einem Stripclub auf der berühmten Reeperbahn auf. An einem Abend kommt Mattheisen in die Bar. Mattheisen ist ein bekannter Talentsucher. Udo erkennt seine Chance und ergreift sie. Er stellt sich bei ihm vor und nach einer Weile nimmt er ihn unter Vertrag. Mattheisen ist jedoch der Meinung man würde nur mit englischer Musik Erfolg haben und so nehmen sie zunächst ein englisches Album. Dieses floppt jedoch total. Lindenberg gründet schließlich eine eigene Band mit seinem besten Freund Steffi Stephan und nimmt seinen ersten deutschen Song „Hoch im Norden“ auf. Zu seiner Überraschung wird der Song im Radio gespielt und Udo genießt seinen ersten Erfolg.

Udo fing schon davor an zu trinken und Drogen zu nehmen. Bei einem für seine weitere Karriere sehr wichtigen Kontert in Hamburg stürzt Udo auf der Bühne. Trotzdem wird das Konzert ein voller Erfolg. Udo schreibt ein Stück nach dem anderen und wird immer bekannter. Er hat halt einfach sein Ding gemacht!

Meine Meinung

Ich finde den Film interessant. Man kriegt einen perfekten Blick in Udos Kindheit, seine Jugend und in seinen Lauf zum Erfolg. Es ist auch mal etwas anderes als die ganzen anderen Filme, die wir sonst so kennen. Der Film zeigt auch, dass egal wie schwer es wird, man niemals aufgeben sollte und immer weiter kämpfen muss um sein Ziel zu erreichen. Außerdem ist zu sehen, dass Alkohol und Drogen kein guter Weg sind um aufzusteigen.

Ich empfehle denjenigen von euch den Film, die gerne einen Blick in das Leben von Udo Lindenberg werfen möchten. Denjenigen, die es interessiert wie es das Leben vor der Bekanntheit aussehen kann und auch denjenigen von euch die Udo Lindenbergs Fan sind.

Die ganze Udo Lindenberg Story könnt ihr dann im neuen Ernschtle nachlesen, das am Ende des Schuljahres erscheinen wird!