LehrerInnen vorgestellt, heute mit Frau Heidelberger
Besonders beliebt sind unsere Interviews mit unseren Lehrerinnen und Lehrern. Erfahrt bisher Unbekanntes, viel Spaß! Ernschtle: Warum sind Sie Lehrerin geworden? Frau Heidelberger: Ich bin Lehrerin geworden, weil ich gerne mit Jugendlichen zusammen bin und einen guten
Besonders beliebt sind unsere Interviews mit unseren Lehrerinnen und Lehrern. Erfahrt bisher Unbekanntes, viel Spaß!
Ernschtle: Warum sind Sie Lehrerin geworden?
Frau Heidelberger: Ich bin Lehrerin geworden, weil ich gerne mit Jugendlichen zusammen bin und einen guten Draht zu ihnen habe. Das fühlt sich ganz natürlich und selbstverständlich an. Außerdem möchte ich mit meiner Arbeit etwas Sinnvolles bewirken und Schülerinnen und Schüler im positiven Sinne zu Lebenstüchtigkeit und (Herzens-)Bildung begleiten.
Ernschtle: Was war Ihr Traumberuf als Kind?
Frau Heidelberger: Als Kind wollte ich Schauspielerin werden. Auch heute noch fasziniert mich dieser Beruf, in dem unterschiedlichste Rollen, Charaktere und Emotionen verkörpert werden können.
Ernschtle: Was ist das Beste, das Ihnen als Lehrerin passiert ist?
Frau Heidelberger: Das Beste, was mir als Lehrerin passiert ist, war der Trost und das Mitgefühl der Schülerinnen und Schüler meiner Lerngruppe, als mein Vater 2024 starb. Sie schenkten mir einen Karton mit einem selbstgemachten Herz aus Ton auf dem Deckel. Darin befanden sich ein Päckchen Haribo und ein ermutigender Brief. Das ist unvergesslich und hat mich sehr berührt.
Ernschtle: Was war die beste Ausrede, die Sie bisher wegen Zuspätkommens gehört haben?
Frau Heidelberger: Eine wirklich gute Ausrede zum Zuspätkommen habe ich eigentlich noch nie gehört. Wenn es nicht häufig passiert, finde ich es aber auch nicht dramatisch.
Ernschtle: Welchen Abschluss haben Sie?
Frau Heidelberger: Ich habe Abitur gemacht und anschließend das Staatsexamen mit der Note 2,4 bestanden. Nicht überragend …
Ernschtle: Wenn Sie sich entscheiden müssten: Würden Sie lieber weiterhin Lehrerin sein oder Millionärin, die auf einer Insel weit weg von hier lebt?
Frau Heidelberger: Auf keinen Fall möchte ich Millionärin sein und auf einer Insel leben. Das stelle ich mir absolut langweilig und sinnlos vor. Da stürze ich mich lieber ins Getümmel der ERS.
Ernschtle: Mit welchem Promi würden Sie einen Tag lang das Leben tauschen wollen?
Frau Heidelberger: Ich wäre gerne einen Tag lang Oprah Winfrey. Sie ist Vorbild und Inspiration für mich. Sie verkörpert und verbindet Erfolg und Philanthropie (Menschenliebe).
Ernschtle: Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?
Frau Heidelberger: In meiner Freizeit gehe ich gerne in die Natur, höre Livemusik lokaler Bands und treffe mich mit friends and family.
Ernschtle: Sie pflegen ja mit Ihrer eigenen EBA unser Schulaquarium. Da steckt doch bestimmt sehr viel Arbeit drin, oder?
Frau Heidelberger: Im Schulaquarium steckt schon einiges an Arbeit und vor allem ganz viel Herzblut. Dabei habe ich ein super Team aus Siebtklässlerinnen und Siebtklässlern als Unterstützung!
Ernschtle: Haben Sie eigentlich selbst ein Aquarium?
Frau Heidelberger: Ich selbst habe kein Aquarium. Jedoch hat mein ältester Sohn ein Salzwasseraquarium, um das ich mich kümmere, wenn er verreist ist. Zukünftig könnte ich mir aber auch ein eigenes Becken vorstellen.
Ernschtle: In unserer neuen Ausgabe geht es unter anderem um Lesen und Glauben. Daher noch zwei Abschlussfragen:
a) Sind Sie gläubig und gehen Sie in die Kirche?
b) Haben Sie ein Lieblingsbuch oder eines, das Sie uns unbedingt empfehlen würden?
Frau Heidelberger: Ich bin sehr gläubig. Der Glaube gibt mir Kraft und Hoffnung. Danach richte ich mein Leben und mein Handeln aus. Sonntags gehe ich mit meinen Kindern in eine evangelische Freikirche. Zur zweiten Frage: Mein Lieblingsbuch ist „Die Farbe von Wasser“ von James McBride. Es beschreibt seine afroamerikanische Kindheit mit elf Geschwistern und einer jüdischen Mutter Mitte des 20. Jahrhunderts.
Ernschtle: Haben Sie einen Serientipp für uns? Und was für Musik hören Sie privat?
Frau Heidelberger: Musikalisch höre ich gerne Black Music im weitesten Sinne, aber auch gerne einmal Worship Music zur Ermutigung. Einen besonderen Serientipp habe ich aktuell nicht.